Eine Ausstellung in Berlin unter dem Titel: “Die Kunst zweier Städte - Berlin-Tokyo/Tokyo-Berlin” läuft vom 7. Juni bis 3. Oktober 2006. Ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, den Hauptstadtkulturfonds und die Deutsche Bank.
Die Ausstellung “Die Kunst zweier Städte - Berlin-Tokyo/Tokyo-Berlin” der Nationalgalerie Staatliche Museen zu Berlin und des Mori Art Museum Tokyo, die unter der Schirmherrschaft von Shintaro Ishihara, Gouverneur von Tokyo, und Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin steht, wurde in Kooperation mit der Kunstbibliothek, dem Ostasiatischen Museum und der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen zusammengestellt.
In der Presseveröffentlichung heißt es:
Die Präsentation ist als übergreifender Bildweltenvergleich konzipiert
und wird neben den eigenen Beständen und Highlights der Staatlichen
Museen zu Berlin, besonders der Nationalgalerie, Meisterwerke
deutscher und japanischer Sammlungen zeigen. Aus den japanischen
Museen Tokyo National Museum und The National Museum of Modern
Art, Kyoto sind als national bedeutsam klassifizierte Gemälde, die selten
oder auch erstmals nach Deutschland geliehen wurden, nach Berlin
gereist. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst wurden die meisten
Arbeiten für die Berliner Situation neu konzipiert oder durch die Künstler
für die besondere Raumsituation geschaffen.
Die Vielfalt der Themen sowie die Bandbreite der Stile und Medien, die sich den Besuchern in einem chronologischen Rundgang im Untergeschoss und einer ausgewählten Präsentation zeitgenössischer Positionen in der oberen Halle der Neuen Nationalgalerie darstellen, sollen das Interesse unterschiedlicher Generationen wecken und - besonders während der Zeit der Fußball Weltmeisterschaft ™ - ein weit gefächertes internationales Publikum erreichen.
Für die architektonische Gestaltung der oberen Halle konnte der japanische Stararchitekt Toyo Ito gewonnen werden, dessen Aufsehen erregender Entwurf die gläserne Halle von Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie zu einem gänzlich neu erfahrbaren Raum macht, in dem Kunst und Architektur eine einmalige Verbindung eingehen. Die Ausstellung, die in veränderter Form bis zum 7. Mai 2006 im Mori Art Museum in Tokyo zu sehen war, begeisterte dort das japanische Metropolenpublikum. 340.000 Gäste sahen die Ausstellung im 53. Stock des Mori Towers in Roppongi Hills.
Der reich bebilderte Ausstellungskatalog zu “Berlin-Tokyo / Tokyo-Berlin” geht
erstmals den künstlerischen Verbindungen zwischen den beiden Großstädten
nach, die in 25 Artikeln umfassend dargelegt werden.
Link: www.museumshop.de
